Mit dem Jugendplatz ist hinter der Schule am Thorsberger Moor ein neuer Treffpunkt für junge Menschen entstanden. Bewegung, Kreativität und Begegnung stehen dabei im Mittelpunkt. Zur Ausstattung gehören unter anderem eine Multisport-Spielarena, Pumptrack und Dirtpark, Basketballfeld, Teqball-Plätze, Calisthenics-Bereich, Graffitiwand und Bauspielplatz.
Die Idee für einen eigenen Jugendplatz stammt von den Jugendlichen selbst. Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung des Modellprojektes Smart City wurde sie 2023 erneut aufgegriffen und anschließend auf den Weg gebracht. Nach Förderzusage, Planung und Bau kann der Platz nun genutzt werden.
Ergänzt wird der reale Treffpunkt durch einen digitalen: JUP! – die JugendApp. Sie wurde gemeinsam mit der Kieler Agentur UXMA entwickelt und richtet sich insbesondere an Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren. Veranstaltungen, Angebote und Informationen für junge Menschen werden darin gebündelt. Gleichzeitig eröffnet die App neue Möglichkeiten für digitale Kinder- und Jugendbeteiligung.
Auch bei der Entwicklung von JUP! waren Jugendliche beteiligt: Im Frühjahr 2026 wurde die App gemeinsam mit ihnen getestet. Ihre Rückmeldungen flossen unmittelbar in die weitere Entwicklung ein.
„Am Anfang stand ein Wunsch unserer Jugendlichen. Heute sind daraus gleich zwei Angebote entstanden, die sich wunderbar ergänzen: ein realer Ort für Begegnung und ein digitaler Raum für Information und Beteiligung“, freut sich Amtsvorsteher Wolfhard Kutz. „Die Eröffnung ist für uns aber kein Schlusspunkt. Wir möchten junge Menschen auch künftig einbeziehen und gemeinsam mit ihnen weiterdenken.“
Dass JUP! auch über das Amt Süderbrarup hinaus Potenzial besitzt, zeigt das Interesse anderer Kommunen: Mehrere haben bereits eine mögliche Nachnutzung angefragt. Außerdem wird die App beim MEKO-Festival in Kiel, einer zweitägigen Fachveranstaltung rund um Medienkompetenz und digitale Bildung, am Stand des zuständigen Ministeriums präsentiert.
Jugendplatz und JUP! stehen damit gemeinsam für eine Idee: Jugendlichen Räume geben – vor Ort und digital.
